Fichte und Hölderlin – Aus dem Roman „Holunderblüten“ von Bettina Johl

Neu überarbeitete Leseprobe im Zuge einer weiteren Überarbeitung des Romans „Holunderblüten“ im Hinblick auf das in Kürze bevorstehende Hölderlin-Jubiläumsjahr 2020.

LiteraturFreundIn

Hoelderlin_1792Fichte

Zum Gedenken an Johann Gottlieb Fichte ( *19. Mai 1762 in Rammenau bei Bischofswerda;  † 29. Januar 1814 in Berlin)

Die erste Idee ist natürlich die Vorstellung von mir selbst als einem absolut freien Wesen. Mit dem freien, selbstbewussten Wesen tritt zugleich eine ganze Welt – aus dem Nichts hervor – die einzig wahre und denkbare Schöpfung aus dem Nichts.

Friedrich Hölderlin

(Aus: Das Älteste Systemprogramm des Deutschen Idealismus)

*

Der Dichter selbst als Philosoph? Als ein solcher sah er sich zweifellos. Er bestand darauf, als Dichter notwendigerweise Philosoph sein zu müssen – und umgekehrt. Die Bereiche Dichtung und Philosophie sah er als untrennbar an und widmete sich zeitlebens der Aufgabe, die er sich selbst gestellt hatte: Beide einer neuen Einheit zuzuführen.

Ihr lest: Die Idee der Schönheit, die sich in der Kunst ausdrückt, sei die Idee, die alle anderen Ideen vereinige, und ein Philosoph müsse gerade so…

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